Projektstruktur

H2Atlas-Africa Projekt ist eine vom BMBF geförderte Initiative. Forschungszentrum Jülich GmbHerforscht zusammen mit 15 Ländern Westafrikas (ECOWAS Mitgliedsstaaten) und 16 Ländern des südlichen Afrikas (SADC Mitgliedsstaaten) die Potenziale der grünen Wasserstoffproduktion in diesen afrikanischen Regionen. Das gesamte Projekt wird geleitet und koordiniert von Forschungszentrum Jülich GmbH. Die 15 Mitgliedsstaaten der Economic Community of West African States (ECOWAS) werden koordiniert von dem Kompetenzzentrum West African Science Service Centre for Climate Change and Adapted Land use (WASCAL). In der südlichen Region Afrikas ist Southern African Science Service Centre for Climate Change and Adaptive Land Management (SASSCAL) die regionale Koordinierungsstelle der 16 Länder Mitgliedsstaaten des Southern African Development Community (SADC).

In jedem Land gibt es eine nationale Projektgruppe, die jeweils aus 5 Personen besteht, die aus verschiedenen relevanten Organisationen ausgewählt wurden. Das nationale Projektgruppe koordiniert das Projekt auf nationaler Ebene und sorgt für die lokale Datenerfassung, Mobilisierung und Sensibilisierung. Diese Gruppe erstattet dem regionalen technischen Komitee Bericht. Das Komitee trägt die Beiträge aus den verschiedenen Ländern zusammen und vertritt die Interessen der Region sowohl in technischer als auch in anderer Hinsicht. Dies spiegelt sich auch in der Besetzung des Komitees wider, das für die Projektdurchführung mit der deutschen Arbeitsgruppe der Forschungszentrum Jülich GmbH zusammenarbeitet.

Aufgaben des regionalen technischen Komitees:

  • Repräsentation der Regionen sowohl in fachlicher Natur als auch in allen anderen Belangen im Zusammenhang mit dem Projekt.
  • Erhebung, Überprüfung und Ratifizierung aller für den Atlas benötigten Daten aus der Region.
  • Organisierung aller regionalen Treffen  ̶  Sensibilisierungs-/Mobilisierungs-/Evaluierungs-Workshops und Seminare.
  • Leitung der nationalen Projektgruppen um eine maximale Unterstützung auf Länderebene zu gewährleisten.
  • Berichterstattung an das BMBF durch den Projektkoordinator.
  • Lieferung wertvoller Beiträge und Teilnahme an allen Entscheidungen bezüglich des laufenden Projektes und der Folgephasen.

Linke Abbildung: Projektorganigramm, Rechte Abbildung: Funktionale Struktur des Projektes